Klavierbank
Zum Klavier spielen benötigt man eine Sitzgelegenheit. Das kann eine Klavierbank, ein Klavierhocker oder Klavierschemel oder ein Klavierstuhl sein.
Klavierbänke werden in unterschiedlichen Ausführungen angeboten, sowohl was die äußere Form, die Polsterung und vor allem die Mechanik betrifft.
Die Mechanik einer Klavierbank ist besonders wichtig, wenn diese von mehreren und unterschiedlich großen Personen benutzt werden soll, denn dann muss die Sitzfläche angehoben oder abgesenkt werden. Hier bietet der Handel die Spindelmechanik an, die längsseitig installiert ist, sowie die doppelte Mechanik, die sich an den kurzen Seiten der Klavierbank befindet. Eine höhere Belastbarkeit gewährleistet die Scherenmechanik. Beim „Glissando“ handelt es sich um eine stufenlose Öl-Hydraulik-Mechanik. Solche Klavierbänke haben gelegentlich auch eine Skalierung zur raschen Wiedereinstellung der optimalen Höhe für einen Spieler. Die Liftmechanik wird durch einen Hebel mit Gasdruckfeder betätigt.
Daneben gibt es auch Klavierbänke mit fester Höheneinstellung.
Bei den Beinen einer Klavierbank ist vor allem wichtig, wie sie mit dem Sitzrahmen verbunden sind, ob sie verschraubt oder verleimt sind. Klavierbänke mit verschraubten Beinen sind leichter zu demontieren und zu transportieren. Verleimte Beine gewährleisten in der Regel höhere Stabilität.
Eine große Variationsbreite gibt es auch bei den Sitzen. Klavierbänke sind entweder einsitzig oder als Doppeltsitz ausgelegt, mit durchgehendem oder geteiltem Sitz. Der Bezug des Sitzpolsters kann aus Stoff, Kunststoff und auch Leder bestehen. Neben Fest- oder Vollpolstern finden sich Klavierbänke, deren Polster aus dem Rahmen herausgehoben und ausgetauscht werden können.
Das für Klavierbänke verwendete Material ist in der Regel Holz. Auch hier bietet der Markt viele Varianten.